FoodProtect: Neue Schneidewerkzeuge, die ab 2026 in Ihr Sicherheits-Konzept gehören

 

September 2026

Die neuen FoodProtect Sicherheitsmesser

Kartons öffnen, Beutel aufschneiden, Folie durchtrennen, Banderolen kappen. In einer Schicht passiert das hunderte Male. Für kaum einen dieser Handgriffe ist im Betrieb festgelegt, womit geschnitten wird.

Genau da setzt FoodProtect an: ein aufeinander abgestimmtes Schneidesystem für Lebensmittelproduktion und -verarbeitung, das Lösungen der drei Marken Klever, PHC und Slice unter einem Dach bündelt.

Klever FoodProtect Sicherheitsmesser

Die Lücke zwischen Papier und Produktionshalle

Ihr HACCP-Konzept benennt die Gefahr Fremdkörper. Der Metalldetektor am Bandende ist als CCP definiert, die Prüfkörper sind dokumentiert, das Audit nach IFS Food oder BRCGS läuft.

Nur: Welches Messer in der Schicht tatsächlich benutzt wird, steht nirgends. Und wenn nichts festgelegt ist, bringt irgendwann jemand sein eigenes Cuttermesser mit. Eine abgebrochene Klingenspitze aus einem 2-Euro-Cutter ist dann ein Fremdkörper, den niemand eingeplant hat – und je nach Material einer, den der Detektor gar nicht sieht.

Die DGUV Information 212-864 verlangt für Handmesser in der Nahrungsmittelwirtschaft ohnehin eine dokumentierte Werkzeugauswahl über die Gefährdungsbeurteilung. FoodProtect liefert das Sortiment, mit dem sich diese Auswahl sauber begründen lässt.

Drei Gefahrenarten, ein FoodProtect-Sortiment

Kein einzelner Hersteller deckt alles ab. Deshalb die Kombination aus drei Marken.

Produktschutz
Klingen und Griffe sind metalldetektierbar – nicht nur die Schneide. Die Konstruktionen sind NSF-zertifiziert, getrennt nach Food Zone und Non-Food Zone, sodass sich im Hygienezonenplan eindeutig zuordnen lässt. KLEEN® bringt zusätzlich einen antimikrobiellen Griffschutz nach ISO 22196 mit. Alles Punkte, die sich als Präventivmaßnahme schriftlich festhalten lassen.

Mitarbeiterschutz
Die Klinge liegt verdeckt, der Finger kommt nicht an die Schneide. Das klingt banal, ist aber der Unterschied zwischen einem geöffneten Karton und einer durchtrennten Sehne. Die BGN führt rund sieben Prozent der schwersten Arbeitsunfälle in der Fleischwirtschaft auf die Arbeit mit Handmessern zurück – Unfälle, die überdurchschnittlich oft bleibende Schäden hinterlassen. Klever fertigt in den USA, die Lieferkette ist entsprechend kurz und nachvollziehbar.

Standardisierung
Statt dreißig Varianten aus fünf Quellen ein definiertes Sortiment über alle Standorte und Schichten. Das vereinfacht den Einkauf, macht Unterweisungen wiederholbar und sorgt dafür, dass ein Audit in Werk 2 dieselbe Antwort bekommt wie in Werk 1.

Zwei Produkte, die es so bisher nicht gab

Klever ExcelXD® MD – der bisher einzige verdeckte Sicherheitsschneider, der metalldetektierbar ist und gleichzeitig Smooth-Kut™ mitbringt. Die Technologie verhindert, dass sich Wellpappe in der Klinge festsetzt. Auch doppelwellige Kartonage geht in einem Zug durch, ohne Nachsetzen und ohne den ruckartigen Kraftaufwand, der auf Dauer aufs Handgelenk geht.

PHC Metalldetektierbares Spiralkabel – bis zu 1,20 Meter Bewegungsfreiheit, das Messer bleibt trotzdem am Mann. Kein abgelegtes Werkzeug auf dem Band, kein Suchen nach Schichtende. Und wenn das Kabel selbst einmal reißt, ist auch dieses Teil detektierbar.
Beide ab sofort lieferbar.

Verfügbarkeit der FoodProtect-Serie

Die FoodProtect Serie ist weltweit über das Vertriebsnetz von Safety Products Global erhältlich, unter anderem über die gängigen Arbeitsschutz-Distributoren.

Häufige Fragen

Klinge und Kunststoffgriff sind so eingestellt, dass sie von handelsüblichen Metalldetektoren und in der Röntgeninspektion erfasst werden. Entscheidend ist die Kombination: Ein detektierbares Klingenfragment nützt wenig, wenn das abgebrochene Griffstück durchrutscht

Nein. FoodProtect ist eine vorgelagerte Präventivmaßnahme. Der CCP am Bandende bleibt, wo er ist – er bekommt nur deutlich weniger zu tun.[

Die Zertifizierung ist keine Pflicht, aber ein belastbarer Nachweis, dass die Werkzeugauswahl hygienisch begründet ist. Auditoren fragen genau danach, wenn im Fremdkörperkonzept Schneidewerkzeuge auftauchen.

Ja. Die Schrift verlangt eine dokumentierte Auswahl von Messern und Schnittschutz auf Basis der Gefährdungsbeurteilung. Verdeckte Klingen senken die ermittelte Risikoprioritätszahl spürbar.

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